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Theater mit Sportvereinen in der Museumseisenbahn
Minden (mt). "Wenn Minden sich 1912 als Austragungsort für die Olympischen Spiele 1916 beworben hätte, hätte es eine reelle Chance gehabt", meint der Berliner Autor Chris Kurbjuhn. "Die Olympischen Spiele waren damals eine überschaubare Veranstaltung", erzählt er aus seinen Recherchen.
Der Regisseur und Schauspieler Jürgen Morche und Mindens ehemaliger Theaterleiterhaben den Berliner engagiert, wieder ein Stück für Theater in einem Zug zu schreiben. Der "Olympia-Express" soll vom 28. Juli an vom Bahnhof Minden Oberstadt nach Kleinenbremen und zurück zuckeln und an den großen Erfolg seines Vorgängers, des "Mörderexpress", der vor vier Jahren zum 100. Jubiläum des Stadttheaters rollte, anknüpfen. Die Chancen stehen gut, denn zu einem großen Teil ist wieder bewährtes Personal an Bord.


Chris Kurbjuhn hatte sich auch schon den vehementen und nicht immer ganz sauberen Wettstreit zwischen Wagner-Anhängern und Verdi-Fans um die Eröffnungsinszenierung des neuen Theaters in Minden ausgedacht. Jetzt soll er den Olympia-Express mit möglichst turbulentem Leben füllen.
Auslöser für die neue Tour war der MTV 1860 Minden, der zu seinem 150. Jubiläum vor zwei Jahren gerne den Mörderexpress auffahren lassen wollte. Die einmalige Neuauflage wäre allerdings zu teuer geworden. Die Idee aber ließ Morche und Schulte nicht los und so entstand die sportliche Variante, an der nun auch der TuSpo Meißen, Pro Meißen und der TV Jahn neben dem MTV 1860 und der Museumseisenbahn mit großem Engagement mitwirken.

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Dokument erstellt am 18.05.2012 um 18:08:55 Uhr

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