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Geprägt durch Hygiene- und Abstandsregeln hat eine kleine Anzahl von Helfern zwölf neue Apfelbäume an der Meißener Dorfstraße und fünf am Holzweg gepflanzt. Damit konnten entstandene Lücken geschlossen werden, die sich im Laufe der Jahre durch Altersabgänge, Vortrocknung oder sonstige Einflüsse ergeben hatten. Angesichts der breiten Unterstützung im Vorfeld hätte die Aktion zu einem kleinen Herbstfest werden können. Nach der Finanzierungszusage durch Mittel des Quartiersfonds der Stadt Minden konnte der Ortsheimatpfleger Karl Heinz Drees die weiteren Vorbereitungen treffen. Die angrenzenden Landwirte zeigten sich als Anlieger kooperationsbereit, der örtliche Kultur- und Heimatverein und die Ortsbürgermeisterin sagten ihre Unterstützung zu, zahlreiche Apfelliebhaber erkundigten sich nach der Aktion, sodass in Absprache und mit Unterstützung der Städtischen Betriebe der Pflanzaktion nichts mehr im Wege stand. Alte und bewährte Apfelsorten wie etwa Holsteiner Cox, Ingrid Marie, Gravensteiner und Goldparmäne wurden ausgewählt und werden künftig als Hochstämme rechts und links der Straßen von Baumpaten weiter betreut, sodass hoffentlich nach wenigen Jahren die ersten Äpfel dort reifen können. Jetzt säumen mehr als 70 Apfelbäume den unter Denkmalschutz stehenden Teil der Meißener Dorfstraße. Am Holzweg ist der Apfelbaumbestand durchmischt mit Zieräpfeln und Kirschen. Beide Straßenzüge werden im Herbst wieder beliebte Ziele für Apfelliebhaber, die sich dort traditionell kostenlos mit einem kleinen Vorrat eindecken können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Fotos: Christian Drees